Heimvolksschule startet mit den „KinderKunstWelten“ ins fünfte Jahr
Fürstenzell. Die einzigartige Ganzjahreskooperation zwischen professionellen Künstlern, Lehrkräften und Schülern geht ins 5 Jahr. Bereits während der Ausstellungseröffnung des vom Kultusministerium mit einem Preis gekrönten Kunstprojekts „Schöpfung“ im Jahr 2021 fassten Hubert Huber, Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler, und Rektor Max Lehner den Plan, weitere Langzeitprojekte ins Leben zu rufen, um auch in Zukunft das künstlerische Profil der Heimvolksschule Fürstenzell zu schärfen.

Künstlervorstand Hubert Huber mit Schülern der Klasse 5a. Foto: SMF
Der bei der damaligen Vernissage anwesende Präses der Stiftung SLW Altötting, Bruder Marinus Parzinger, zu der die Heimvolksschule gehört, war begeistert von den Aktivitäten der Künstler und Schulkinder und gab sofort grünes Licht. Durch Spenden und Mittel des Schulträgers finanziert, wurden somit die „KinderKunstWelten“ aus der Taufe gehoben, die nun auch im Schuljahr 2025/2026 unterrichtsbegleitend weitergeführt werden können.
In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern werden somit erneut bis zum Ende des Schuljahres Kunstschaffende den Schulkindern an über 48 Tagen vielfältige Möglichkeiten zur kreativen Umsetzung ihrer Lebenswelt aufzeigen.
Gestartet sind die KinderKunstWelten bereits Anfang Januar mit Holzschnittarbeiten unter der Federführung des Künstlers Konrad Schmid. In zeitlich abgestimmten Zyklen werden anschließend Projekte mit den Künstlern Stefan Meisl, Susanne Kerschhackl, Hubert Huber, Helmut Maria Neuwerth und Christian Zeitler folgen. Mittels der unterschiedlichen gestalterischen Konzepte dieser „Profis“ bekommen die Schüler der Heimvolksschule im Verlauf des Ganzjahresprojektes profunde Einblicke in die Berufswelt der Künstler. Die Vielfalt an Angeboten in verschiedenen Jahrgangsstufen soll zudem gewährleisten, dass auf die individuellen Vorlieben der Schulkinder eingegangen werden kann.
Ganz dem Wunsch von Max Lehner und Hubert Huber entsprechend entwickelte sich im Lauf der Jahre durch die KinderKunstWelten eine dauerhafte Kooperation zwischen Berufskünstlern, Lehrkräften und Schulkindern, die mittlerweile als fester Bestandteil des Schullebens an der HVS Einzug gehalten hat. Der Schulträger, die „Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting“ unter der Leitung des Franziskanerordens, finanziert auch in diesem Jahr diese Projekte und freut sich über jede zusätzliche Spende, da eine Finanzierung derartiger Projekte von staatlicher Seite leider nicht vorgesehen ist.
Bericht: Max Lehner
